Artikel in Kaufberatung

Nichts ist so entspannend und zugleich anregend für mich, wie gemeinsam mit meiner Familie zu kochen. Und nie hätte ich vermutet, dass es mir als überzeugter Küchenmuffel einmal so ergehen würde.

 

Früher waren mir Familienfeste wegen ihrer intensiven Vorbereitung ein Greuel. Heute bin ich, sofern keine Geburtstage oder Jubiläen anstehen, darauf bedacht, immer neue Gelegenheiten für Kochevents zu erfinden. Denn steht ein solcher Termin an, kann ich endlich wieder mit den Vorbereitungen für ein Fest loslegen, bei dem unsere Kreationen mit Lob überschüttet und bestaunt werden. Der Grund für meinen Eifer ist simpel: ich bin mit einem echten Kochfreak verheiratet und meine Tochter hat seine offensichtlich dominanten „Kochgene“ geerbt. Nein, ich meine keinen Profikoch, wie wir sie aus TV-Kochshows kennen - mein Koch ist ein hochbegabter Koch zum Anfassen. Und eine seiner schönsten Eigenschaft die, dass er sich von mir gerne „ins Handwerk pfuschen“ lässt. Meine Anregungen sind jederzeit willkommen, ich darf Gemüse schnippeln, wenn ich möchte und die Küche räumt er tadellos auf. Sie glauben es nicht? Auch ich unterstellte ihm zu Beginn unseres Kennenlernens Imponiergehabe, aber in unserer Ehe haben sich seine Ordnungsliebe und Toleranz als Dauerzustand erwiesen.

 

Und seit meine Tochter dem „Rührschüsselausleck-Alter“ entwachsen ist und aus der Bibliothek regelmässig exotische Kochbücher mitbringt, gibt es immer etwas zum Probieren. Häufig kochen wir zu dritt und auch ihr Freund macht gerne mit. In diesem kunterbunten Durcheinander sind wir uns nahe und produzieren kreative Ergebnisse, die super schmecken. Nach stressigem Schul- und Büroalltag erblühen so Humor und Herzlichkeit, die wir alle geniessen. Ja, uns geht es beim Kochen einfach gut!


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Artikel in Kaufberatung, Tipps

Als ich mir das Rauchen abgewöhnte, hatte ich nicht nur ein Problem. Das bekannte, nämlich die Sucht in Verbindung mit der Gewohnheit, kennen Sie vielleicht selbst. Wie aber steht es mit einem weiteren Problem: Sie werden vermutlich zunehmen. Können Sie jetzt noch essen, wie vorher? Eindeutige Antwort: Natürlich nicht! Waren Sie beispielsweise ein Freund des essbaren Fleisches, fetter Wurst oder von fettem Käse, so können Sie sich das auch gleich abgewöhnen.

 

Damit Sie nun aber nicht etwa in eine depressive Stimmung verfallen und sich fragen „Was darf ich denn überhaupt noch?“ sollten Sie Lebensweise und Ernährung umstellen. So wie ich. Gut zwei Wochen nach der letzten Zigarette bekam ich einen Aktivitätsschub. Ich kaufte mir Laufschuhe, Sportklamotten und joggte jeden zweiten Tag durch den Wald, was anfangs freilich schwer fiel, wie Sie sich vorstellen können, machte meine Lunge Sprünge, allerdings keine der Freude.

 

Das reichte aber nicht, auch die Ernährung musste eine andere werden. Während mein Kühlschrank Obst und Gemüse bis dato kaum kannte, zog das Grünzeug nun gleich Kiloweise ein. Grüner (etwas bitter), gelber (okay) und roter (etwas süsslich) Paprika gesellte sich zu Tomaten (Cherry- oder Strauchtomaten), grünen Gurken, Kohlrabi (nur für gute Zähne) und Eisbergsalat. Jeden Abend gab es bei mir einen leckeren Salatteller, als Dressing war ich zunächst mit Bio-Joghurt (0,1 Prozent Fett) zufrieden. Dazu nahm ich täglich mehrere Portionen Obst zu mir (Äpfel, Kiwis, Bananen, Weintrauben, Litschies Pflaumen und je nach Saison Erdbeeren und Apfelsinen. Im Gefrierfach stapelten sich ausserdem Blumenkohl, Brokkoli sowie Rosenkohl, frisch eingefroren oder tiefgefroren gekauft.

 

Übrigens: Sie nehmen nicht nur nicht zu, sondern Sie tun obendrein ihrem Immunsystem noch etwas Gutes! Und was spricht gegen Gemüse essen? Tja, da fällt mir eigentlich gar nix ein.


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